Pädagogik lernt man nicht nur aus Büchern, sondern man muss sie anfassen, ausprobieren und gestalten! Genau das haben wir in unserer LG 24in den letzten Wochen getan. Unser Projekt? Ein komplettes Figurentheater-Stück von der ersten Idee bis zur (fast) fertigen Aufführung.

Anfassen erlaubt: Von der Knete zum Konzept

Unser Ziel war es, Theorie und Praxis direkt zu verknüpfen. Das hieß: Weg mit den Stiften, her mit der Knete! Wir haben Stunden damit verbracht, die Charaktere für unser Stück liebevoll zu formen. Aber mit dem reinen Kneten war es nicht getan. Eine gelungene Aufführung braucht mehr: Wir haben uns intensiv mit Effekten, Soundkulissen (wie macht man einen realistischen Sturm?), Spannungsbögen und der richtigen Spielweise auseinandergesetzt. Jeder Aspekt, der für ein fesselndes Figurentheater wichtig ist, wurde von uns durchdacht und erprobt.

Nachhaltigkeit im Rampenlicht

Besonders wichtig war uns der BNE-Fokus. Anstatt teures Material zu kaufen, haben wir uns auf die Realisierung mit unterschiedlichen, nachhaltigen Materialien konzentriert. Unsere Kulissen entstanden vor allem aus Upcycling-Materialien. So zeigten wir nicht nur Kreativität, sondern setzten auch ein Zeichen für bewussten Ressourcenumgang.

Herausforderungen gemeinsam meistern

Inhaltlich dreht sich unser Stück um ein Thema, das in Kindergruppen oft präsent ist: die Relevanz von Kooperation. Wie schaffen wir es, gemeinsam voranzukommen, wenn es schwierig wird? Auf der wackeligen Hängebrücke und in der dunklen Höhle müssen unsere Figuren lernen, dass es nur zusammen geht. Genau diese Erfahrung machen wir als Klasse auch: Ein solches Projekt funktioniert nur durch echtes Teamwork und gegenseitige Unterstützung.

Und jetzt? Die Detailplanung wartet!

Die Arbeit geht weiter. Jetzt stecken wir mitten in der Detailplanung. Wie formulieren wir konkrete pädagogische Ziele für die Kinder? Wie bereiten wir die Aufführung methodisch nach? Wir sind gespannt, welche Projektideen die Kinder aus diesem Impuls entwickeln werden.

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