Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bedeutet, ökologische, soziale und ökonomische Zusammenhänge zu verstehen und aktiv zur Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft beizutragen. Du lernst, wie du durch ressourcenschonendes Handeln, Klimaschutz und soziale Verantwortung die Welt positiv beeinflussen kannst.

Schwerpunkt BNE
Als UNESCO-zertifizierter Lernort ist BNE kein Zusatz, sondern Profil der Fachschule: Wir verknüpfen alle Lernfelder systematisch mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Du arbeitest im Profilunterricht an konkreten Fragestellungen wie „Wie kann eine Kita klimafreundlicher werden?“ oder „Wie können Kinder fairen Konsum verstehen?“ und entwickelst dazu eigene Bildungsangebote für Kinder. So wirst du zur Fachkraft, die Nachhaltigkeit fachlich fundiert und praxisnah in Kitas, Horten und andere Einrichtungen trägt.

Nachhaltigkeit im schulischen Alltag
Nachhaltigkeit bleibt bei uns nicht Theorie: Wir machen die gesamte Wertschöpfungskette vom Anbau über Verarbeitung bis zum Konsum sichtbar. Dazu gehören z. B. die Auswahl regionaler, ökologischer Produkte, projektorientierte Angebote zu klimafreundlicher Verpflegung, Schulgarten- und Biodiversitätsprojekte, ein bewusster Umgang mit Energie und Wasser sowie durchdachte Mülltrennung und Recycling. In praktischen Vorhaben planst und reflektierst du selbst Bildungsangebote, die du später mit Kindern umsetzen kannst.

Konkrete Projekte
In jedem Ausbildungsjahr arbeitest du an mindestens einem größeren BNE-Projekt, zum Beispiel:
🌍 Du erarbeitest Konzepte für „plastikärmere“ Kitas oder Projekte zu Wasser, Energie und Konsum.
🐔 Du kooperierst mit außerschulischen Lernorten (z. B. Bauernhof, Umweltbildungseinrichtung) und überträgst die Erfahrungen in den Kita-Alltag.
🌱 Du legst mit deiner Lerngruppe ein Bildungsbeet an und entwickelst dazu Lernangebote.

Dein Bonus als angehende Fachkraft
Mit diesem Profil erwirbst du Kompetenzen in einem Zukunftsfeld, das in Kitas und Trägerstrukturen immer wichtiger wird. Du lernst, BNE-Themen altersgerecht aufzubereiten, Projekte mit Partner:innen zu planen und deine Ergebnisse z. B. in Form eines eigenen BNE-Portfolios zu dokumentieren, das du später in Bewerbungen nutzen kannst. So hebst du dich auf dem Arbeitsmarkt klar von anderen Bewerber:innen ab.

